SPD setzt sich für bezahlbare Mieten ein

Veröffentlicht am 19.09.2017 in Landespolitik

Wohnen, vor allem auch bezahlbares Wohnen, ist in Nordkirchen über die Parteigrenzen hinweg in Nordkirchen ein zentrales kommunalpolitisches Thema. Wir weisen neue Wohnbaugebiete aus - und versuchen dabei, ökologische Aspekte möglichst weitgehend zu berücksichtigen -, wir durchmichen neue Wohnbaugebiete mit Ein- und Mehrfamilienhäusern, mit hochpreisigem, bezahlbaren Wohnen und Sozialem Wohnungsbau, wir kümmern uns um die Renovation älterer Wohnquartiere, wir nutzen Verdichtungsmöglichkeiten in den Ortsteilen. Dies alles in einem überparteilichen Zusammenwirken, "Nordkichen Spirit" eben. Der Erfolg lässt sich allein an der Entwicklung der Einwohnerzahlen aber auch an der Zahl der Kinder un Jugendlichen in der Schloßgemeinde ablesen.

Trotzdem bleiben Probleme, Probleme, die mit kommunalen Mittel nicht zu beheben sind. Zu diesen Problemen hat André Stinka, SPD-MdL, einige lesenswerte Zeilen verfasst:

SPD setzt sich für bezahlbare Mieten ein

Wohnstruktur muss sich auch dem demografischen Wandel anpassen

Bundesjustiz- und Verbraucherminister Heiko Maas hat bei der Einführung der Mietpreisbremse klar gemacht, dass mit ihr ein Instrument geschaffen worden ist, mit dem nicht mehr allein der Vermieter die Höhe des Mietpreises bestimmt.

„Dennoch“, sadt André Stinka, „finden vor allem junge Familien und Alleinerziehende in vielen Städten und Gemeinden immer weniger bezahlbaren Wohnraum. Hier müssen wir gegensteuern!“

Das Problem: Der neue Mieter muss die alte Miete kennen. „Das ist häufig nicht der Fall“, sieht André Stinka Nachbesserungsbedarf. „Wir wollen die Rechte von Mieterinnen und Mietern stärken. Zum Beispiel mit einem verbindlicheren Mitspiegel, mehr Schutz vor Eigenbedarfskündigungen und einer Begrenzung von Mieterhöhungen nach Modernisierungen. Die kommende Bundestagswahl bietet den Mietern die Gelegenheit sich hier klar zu positionieren“, fordert André Stinka bezahlbaren Wohnraum.

„Wir haben im ländlichen Raum zwar eine andere Haus- und Wohnungsstruktur als in den Großstädten des Ruhrgebietes. Aber auch hier müssen wir handeln, um gerade für jüngere Familien passenden Wohnraum bereitzustellen. Im ländlichen Bereich haben wir es sehr häufig mit dem klassischen Einfamilienhaus zu tun. Der Münsterländer hat sein ‚Häusle‘ gebaut und ist stolz darauf. Im Alter werden die vielen Quadratmeter dann häufig zu viel für die Seniorinnen und Senioren, die dann möglicherweise alleine auf großer Fläche wohnen. Hier müssen wir Jung und Alt zusammenbringen“, sieht André Stinka dringenden Handlungsbedarf.