Arbeitsgemeinschaft der Frauen im SPD-UB-Coesfeld neugegründet

Veröffentlicht am 20.04.2011 in Arbeitsgemeinschaften

„Der SPD-Unterbezirk Coesfeld war schon immer eine Hochburg für aktive Sozialdemokratinnen,“ erinnert Anke Pohlschmidt, neugewählte Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen im Unterbezirk in ihrer Antrittsrede auch an Zeiten, als mit Ilse Ridder-Melchers eine Landesministerin aus ihren Reihen kam.

„Wir wollen aber nicht zurückschauen, sondern den Blick nach vorne richten“, zeigte sich Pohlschmidt im Saal des Nordkirchener Bürgerhauses gleich von ihrer kämpferischen Seite. Nach Nordkirchen eingeladen hatte der SPD-Unterbezirk Coesfeld seine Frauen zu einer Vollversammlung, weil es genug engagierte Frauen gibt, die sich parteipolitische in Funktionen einbringen wollen. „In unseren Räten und im Kreistag haben wir schon jetzt viel weiblichen Sachverstand. Mit der AsF wollen wir weitere Angebote schaffen und Frauen zur Mitarbeit motivieren“, fordert André Stinka, SPD-Unterbezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter, die Frauen auf sich einzumischen.

Das Vorstandsteam der AsF komplettieren Magdalene Bücker (Coesfeld) als stellvertretene Vorsitzende, Lisa Bergmann (Nordkirchen), Ulla Böing (Dülmen), Petra Haverkamp (Ascheberg), Cornelia Neumann und Tanja Schlattmann (beide aus Dülmen) als Beisitzerinnen. Anke Pohlschmidt: „Eines ist klar. Wir greifen nicht nur klassische Frauenthemen, wie die Gleichstellung von Frauen und Männern, auf, sondern wir beschäftigen uns mit Fragen wie der gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Fortschritt aus Sicht der Frauen verwirklicht werden kann, wie Frauen im Beruf gefördert werden können und welche Aufgaben auf Frauen durch den demografischen Wandel zukommen.“ André Stinka ist überzeugt, dass „eine Frauenquote für Führungspositionen unabdingbar ist, um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.“

Wie wichtig das Engagement der Frauen ist, zeigt auch das Umgehen der abgewählten Schwarz-Gelben-Landesregierung mit der Regionalstelle für Frau und Beruf. „Erst,“ so Pohlschmidt und Stinka, „sind die Mittel gestrichen worden, nun gibt es zumindest im Kreishaushalt wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer.“ Und Pohlschmidt weiter: „Es ist an der Zeit im Kreis Coesfeld die weibliche und rote Stimme zu erheben.“

 
 

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